07.03.2019 – 31.03.2019

An die Bevölkerung! Ausstellung zur belgischen Besatzungszeit 1918-1926

 

Das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 brachte für die Stadt Neuss eine neue Herausforderung mit sich. Die Waffenstillstands-bedingungen und der folgende Friedensschluss von Versailles bestimmten die Besetzung der linksrheinischen Gebiete durch die alliierten Truppen. Von Dezember 1918 bis Januar 1926 stand Neuss unter belgischer Besatzung. Erstmals widmet sich eine stadtgeschichtliche Ausstellung dieser Epoche der Neusser Stadtgeschichte.

 

Gegliedert in drei Abteilungen blickt die Ausstellung auf die lokalen Ereignisse am Kriegsende und den Beginn der Besatzung, zeigt die Veränderungen, die sie für das alltägliche Leben der Neusser Bevölkerung mit sich brachte, und untersucht die Konfliktlinien zwischen Einwohnern und Besatzern.

 

 

Kriegsende und Besetzung

Alltag unter der Besatzung

Besatzer und Besetzte

 

Die Ausstellung wird weitgehend mit Dokumenten aus dem Stadtarchiv Neuss gestaltet. Im Fokus stehen die Plakate, mit denen der Neusser Bevölkerung die zahlreichen Befehle und Verordnungen der belgischen Besatzer bekannt gemacht wurden.

 

Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Stadtarchiv Leuven statt, das zuvor eine Ausstellung mit Plakaten der deutschen Besatzungszeit in Leuven während des Ersten Weltkrieges zeigte. Leuven war kurz nach Kriegsbeginn 1914 durch deutsche Truppen schwer zerstört, zahlreiche Zivilisten getötet worden. Einige Plakate aus der deutschen Besatzungszeit in Leuven sind jetzt auch hier in Neuss zu sehen.

 

Außerdem werden Ergebnisse des Projektkurses Geschichte am Marie-Curie-Gymnasium Neuss zum Thema „Besatzung in Krieg und Frieden" gezeigt.

 

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag, 9-18 Uhr, geöffnet.

Führungen können unter 02131-904250 oder stadtarchiv@stadt.neuss.de vereinbart werden.

 

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